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Bayrisch/Kölsche Künstler

Bläck Fööss
Vierzig Jahre und kein bisschen leise - Bläck Fööss haben sich längst selbst „remastered“
„HÜRE MER OP … ODER MAACHE MER WIGGER?“
Sie gelten als die Mutter aller kölschen Bands!
Heute, nach 40 Jahren und unzähligen Hits, stellt sich für die mittlerweile sieben Musiker nicht zum ersten Mal die Frage: „Hüre mer op …oder maache mer wigger?“
Für ihre Fans, die längst aus der gesamten Republik und dem angrenzenden euregionalen Ausland („entlang des Rheins“) kommen, ist die Frage nach dem „Morje morje“ ohnehin tabu. Sie können es sich einfach nicht vorstellen, dass die „Fööss“ irgendwann sagen: So, das war’s!
Und auch die „Fööss“ tun sich nachweisbar schwer mit einer Entscheidung, immerhin haben sie noch vor sieben Jahren gesungen: „Leever Jott jevv uns Zick“.
Kein Wunder, schließlich haben sie noch so viel vor, zeigt ihre musikalische wie mentale Kreativität nicht die geringsten Verschleißerscheinungen.
Im Gegenteil: Die „Fööss“ haben auch nach (knapp) vierzig Jahren noch längst nicht ihr Verfallsdatum erreicht.

Brings
Brings steuern unweigerlich auf ihr 20-jähriges Bandjubiläum zu. 2011 ist es endlich soweit. Natürlich wollen es die fünf Musiker dann auch richtig krachen lassen.
Das ist man nicht nur all den jungen und alten Fans schuldig, die Brings zu einer unverzichtbaren Macht am Rhein gemacht haben. Mit ihrer letzten Single „Halleluja“ feierten sie im Frühjahr dieses Jahres den größten Charterfolg ihrer Karriere und untermauerten einmal mehr ihren Ausnahmestatus in der hiesigen Musikszene. Für die anstehende Session will Kölns ultimative Karnevalsrockband natürlich wieder eine ihrer unverwechselbaren Stimmungsraketen zünden und damit zugleich einen Vorgeschmack auf das neue Studioalbum bieten, das im Jubiläumsjahr 2011 erscheinen soll.
In der nun anstehenden dritten Dekade ist für die Karriere von Brings noch viel Luft nach oben, was der letzte Höhenflug in den Charts mit „Halleluja“ wunderbar demonstriert hat. Doch jetzt gilt es erst einmal, alles fürs große Jubiläum zu richten. Für ihr nächstes Studioalbum – das Nachfolgewerk von „Rockmusik“ (2008) – haben sich die Brüder Peter und Stephan Brings, Harry Alfter, Christian Blüm und Kai Engel jedenfalls besonders viel vorgenommen. Schließlich wollen Brings zum 20-jährigen Bandjubiläum das Beste aus sich herausholen, um ihren Fans weiterhin eine supergeile Zeit zu bieten. Man muss die Feste eben feiern wie sie fallen.

Höhner
Es gibt nur wenige Bands oder andere musikalische Formationen, die fast 40 Jahre zusammenbleiben, und das dann auch noch mit großem Erfolg.
Von der Karnevalsband haben sich die Höhner zu Allroundern entwickelt, die gemeinsam mit den Artisten des weltbekannten „Circus Roncalli“ ebenso begeistern wie mit den Musikern der „Jungen Sinfonie Köln“ oder den Fans des 1.FC Köln im RheinEnergie-Stadion. Ob in bunten Kostümen oder im Frack – die sechs Musiker machen immer eine gute Figur.
Jeder Höhner-Auftritt ist ein Unikat mit immer wieder anderen Wendungen. Bei allen Erfolgen haben die Höhner nie ihre Nähe zum Publikum verloren und werden auch deshalb und wegen ihrer Bodenständigkeit von der stetig wachsenden Fan-Gemeinde geliebt.

Paveier
In ihren nachdenklichen, witzigen und zuweilen sehr kritischen Texten findet sich so mancher Kölner (aber auch Nichtkölner) gerne wieder. Kleine Alltagsbeobachtungen, mit ein wenig Ironie gewürzt, lassen den Hörer schmunzeln. Nicht zuletzt durch ihre musikalische Vielfalt zählen die Paveier mit zu den bekanntesten Kölner Bands. Mit kleinen Milieugeschichten, teilweise nachhaltig spürbare Rundumschläge, die ihnen niemand übel nehmen kann, da sie nicht böse gemeint sind, widmen sie sich der typisch kölschen Mentalität, bei der Lachen und Weinen nach beieinander liegen – oder vermitteln einfach nur Stimmung.
Denkanstöße vermitteln.
Weiterhin bleibt noch zu erwähnen, dass die Paveier die einzige Gruppe in Köln ist, die seit ihrer
Gründung nach wie vor in unveränderter Originalbesetzung besteht, jedoch verstärkt seit dem Jahr 2007 durch Johannes -Johnny- Gokus am Schlagzeug und im Jahr 2010 durch Gitarrist und Sänger Sven Welter.

Hanak
Mit HANAK hat eine ganz neue kölsche Band gerade einen medialen Kickstart hingelegt.
HANAK wurde von Höhner-Multi-Instrumentalist Jens Streifling entdeckt und wird auch von ihm produziert.
Seit ihren ersten Auftritten vor einigen Monaten fand die Band direkt viele Anhänger und konnte auf Anhieb bei ersten karnevalistischen Veranstaltungen
und beim „Dä längste Desch vun Kölle“ begeistern.
Zudem wurde die Band gleich von der BILD-Zeitung in Köln mit 2 großen Stories promotet.
Aufgrund der starken Bühnenpräsenz und ähnlichen Optik von Sänger Micha Hirsch erschuf die BILD das Prädikat „des kölschen Kid Rock“.

Räuber
“Denn wenn et Trömmelche jeit“…wer kennt ihn nicht, diesen, man kann sagen „karnevalistischen Evergreen“ aus den 80er Jahren, der im Jahr 1993 mit seinem Namen auch das Debutalbum der Anfang der Neunziger Jahre neugegründeten RÄUBER schmückte?!
Mit diesem Song, sozusagen der karnevalistischen Nationalhymne Kölns, haben es die RÄUBER geschafft, auch bundesweit bekannt zu werden. „Denn wenn et Trömmelche jeit“ ist neben
„Schau mir in die Augen“, „Op dem Maat“, „Kölsche Junge bütze joot“, „Am Eigelstein es Musik“, „Titicacasee“, der „Rose“ oder „Kleine Mädchen müssen früher schlafen gehen“ (um nur einige
wenige Räuber Hits zu nennen) einer der wohl bekanntesten Karnevalshits des gesamten Rheinlandes und das Erkennungslied schlechthin der Kölner Kultband.
Es ist vor allem der immer wieder gern gesuchte und letztlich mit Bestnoten bestandene Spagat zwischen Kölsch und Hochdeutsch, zwischen Milieu und Schlager, zwischen Krätzchen und Klamauk, zwischen Karneval und Summerparty, der die Stärke der RÄUBER ausmacht.

Bayrische Versuchung
Die Musik kratzt scharf die Gipfel der hohen Berge in den Alpen.
Dabei verlieren Sie niemals den Blick des heutigen Trends und beamen das Publikum an einem Abend von Woodstock über die Alpen bis hin zum Zuckerhut nach Rio de Janeiro.
Wo auch immer die 7 Burschen mit Sängerin Brigitte ihr Unwesen treiben, wird gelacht, geklatscht und mitgesungen.